Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Buddhistische Rituale und Rhetorik im Wandel

Transformationsprozesse in komparatistischer und transkultureller Perspektive

Im Rahmen der Forschungskooperation zwischen den religionswissenschaftlichen Instituten der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Universität Bern sind sowohl historische Prozesse als auch rezente Entwicklungen des Buddhismus in vergleichender und kulturübergreifender Perspektive Gegenstand der Forschung. Durch die regionalen Schwerpunkte der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind die charakteristischen Formen des Buddhismus in Ostasien (Japan), Zentralasien (Tibet, Mongolei), Südasien (Sri Lanka) und in der westlichen Hemisphäre (Deutschland und Nordamerika) sowie die lokal spezifischen Adaptions-, Transformations- und Innovationsprozesse von besonderem Interesse für die Forschungskooperation. Der Fokus liegt dabei auf den Wandlungsprozessen in buddhistischen Ritualen und Rhetorik, die durch historische und gesellschaftliche Veränderungen als auch durch den geographischen Transfer buddhistischer Ideen und Praktiken (z.B. zwischen Ost und West und umgekehrt) hervorgerufen wurden und werden. 0

Die Forschungskooperation umfasst die Vernetzung und den wissenschaftlichen Austausch der beteiligten Forscherinnen und Forscher im Rahmen von Gastvorträgen und Workshops, den Dozierendenaustausch (Erasmus-Programm), die gemeinsame Erarbeitung von Forschungsprojekten und die Präsentation von Forschungsergebnissen auf Tagungen und Konferenzen sowie die Herausgabe gemeinsamer Publikationen.

Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre Arbeitsgebiete sind:

  • Prof. Dr. Karénina Kollmar-Paulenz, Bern (Buddhismus in der Mongolei und in Tibet)
  • Prof. Dr. Inken Prohl, Heidelberg (Buddhismus in Japan und im Westen)
  • Prof. Dr. Jens Schlieter, Bern (Buddhismus in Tibet, Buddhismus und Bioethik)
  • Dr. Katja Rakow (Buddhismus im Westen)
  • Tim Graf, M.A. (Buddhismus in Japan)
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Letzte Änderung: 20.07.2016