Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Erfahrungsberichte

»Mit nur ein paar hundert Studenten ist die Religionswissenschaft in Heidelberg ein recht kleines Fach, das leider wenig bekannt ist. Fragen wie "Katholisch oder evangelisch", "auf Lehramt" oder "Was macht man später damit" sind da vorprogrammiert. Das ist aber nicht schlimm, da man aufgrund des bewährten Studienaufbaus bereits in den Basismodulen so viele essentielle Grundlagen lernt, um mit solchen Fragen souverän umgehen zu können. Und mehr noch: Die familiäre Atmosphäre erlaubt es, schnell Kontakte zu Kommilitonen des gleichen Jahrgangs oder auch zu den älteren Semestern zu knüpfen, die bei den etwas komplexeren Inhalten gerne als Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite stehen. Nachdem man die Basismodule absolviert hat, steht einem eine ganze Reihe an praxisbezogenen Seminaren zur Auswahl, die man frei belegen kann. Neben "altbewährten" Themen, stehen in Heidelberg auch Seminare zu Religion in Computerspielen, im Internet, in Film und Fernsehen oder in den aktuellen Charts auf dem Plan, sodass ich versprechen kann, dass kein Semester vergeht, in dem man nicht mindestens ein interessantes Seminar hat, um das einen Freunde aus anderen Studiengängen beneiden werden. Ich bin jetzt am Ende meines Studiums angelangt und kann auf die letzten fünf Jahre nur positiv zurückblicken, da ich mich im Institut für Religionswissenschaft immer sehr aufgehoben gefühlt habe - und das nicht nur thematisch, sondern auch menschlich.«


»Besonders gut am Studium des Faches Religionswissenschaft gefallen mir die freien Wahlmöglichkeiten. Dadurch ist es einem möglich einen eigenen religionshistorischen Schwerpunkt zu entwickeln. Neben einer Spezialisierung, kann man sich zudem, durch das Teilnehmen an Seminaren, Vorlesungen etc. in Nachbardisziplinen Einblicke in die Vielfalt der Religionsgeschichte aneignen. Diese erforderlichen Kenntnisse lassen sich sehr gut in die Themenfelder, mit denen sich die Religionswissenschaft beschäftigt, integrieren. Anders als bei anderen Studiengängen hat man durch die Wahlmöglichkeiten nicht das Gefühl eines "verschulten" Stundenplans, das dem Bachelor - Master - System häufig negativ angekreidet wird. Zudem bietet das Fach selbst, ein breites, interessantes Spektrum an historisch sowie gegenwärtig relevanten Themen. Dabei fühlt man sich als Student der Religionswissenschaft in Heidelberg in einer familiären Atmosphäre sehr gut aufgehoben.«


»Auf das Fach Religionswissenschaft bin ich gestoßen, da ich mich bereits länger für Religionen interessierte. Das Thema ist in den Medien und in vielen gesellschaftlichen Bereichen allgegenwärtig. Als einige der wenigen Unis in Deutschland bietet Heidelberg das Fach an und so entschied ich mich für ein dortiges Studium. Das war für mich auch eine gute Entscheidung. Ich konnte während meines Studiums einen Einblick in verschiedene religiöse Traditionen erhalten. Interessant ist in Heidelberg die Vielfalt an Richtungen, die man einschlagen kann. Ich habe meinen Schwerpunkt auf das Thema Religionen und Medien gesetzt. Das Fach arbeitet auch viel mit anderen Disziplinen zusammen, was ich als großen Vorteil sehe. Mittlerweile bin ich im Medienbereich tätig und finde, dass der Studienhintergrund mir teilweise andere Perspektiven auf bestimmte Themen eröffnet.«


»Über Umwege bin ich zur Religionswissenschaft in Heidelberg gekommen. Ich denke aber nun am Ende meiner Studienzeit hätte ich kein besseres Hauptfach belegen können. Vor allem die vielfältigen Seminarangebote des Instituts als auch das interdisziplinäre Lehrangebot bieten beim Studium der Religionswissenschaft in Heidelberg, die Möglichkeit den Stundenplan für das Semester nicht nur sinnvoll, sondern vor allem auch interessant zu gestalten. Im Studium kann man neben den theoretischen Ansätzen der Religionswissenschaft auch sehr viel über den Einsatz unterschiedlicher Methoden lernen und diese selbst ausprobieren. Daneben steht das hervorragende Angebot an religionsgeschichtlichen Kontexten mit denen man sich beschäftigen kann. Diese reichen thematisch von Japan, über den Nahen und Mittleren Osten bis nach Amerika. Dabei kann es dann um Buddhismus, Zoroastrismus, Islam oder auch evangelikale Gruppen gehen, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Aber auch Themen wie Populärkultur und Religion in Film und Fernsehen, Musik und Computerspielen kommen nicht zu kurz. Die Tatsache, dass man dabei aber auch seinen eigenen religionsgeschichtlichen Schwerpunkt setzen kann, der auch wo ganz anders liegen mag, macht den Studiengang der Religionswissenschaft in Heidelberg zu einer hervorragenden Studienfachwahl für jeden Interessierten.«

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Letzte Änderung: 20.07.2016